Guter Start für das Beule-Kart Racing-Team beim Opening der RMC

Bei fast sommerlichen Bedingungen startete am vergangenen Wochenende die Saison für das Beule-Kart Racing-Team beim Opening der ROTAX MAX Challenge Germany in Wackersdorf.

Mit acht Piloten reiste der Sodi-Generalimporteur zur 1.190 Meter langen Kartstrecke ins Prokart Raceland.
Den Auftakt machten die Jüngsten im Team von Achim Beule. Moritz Schmeiß, Enrico Förderer und Rafael Baltzer gingen in der Klasse der Rotax Micro an den Start.

Moritz Schmeiß, der Weltfinalteilnehmer aus dem letzten Jahr, dominierte das Renngeschehen am gesamten Wochenende. Im Qualifying war der junge Pilot aus Schwerte fast drei Zehntelsekunden schneller als die Konkurrenz. Auch die drei Wertungsläufe dominierte der sympathische Blondschlopf, die er mit drei Siegen abschloss und sich damit den Tagessieg sicherte.

Moritz Schmeiß u. Enrico Förderer

Moritz Schmeiß u. Enrico Förderer

Eine starke Leistung zeigte auch Enrico Förderer, der im ersten Wertungslauf mit einem technischen Defekt ausfiel. In den zwei verbleibenden Wertungsläufen kämpfte sich Förderer durchs Feld und belohnte sich am Ende des Tages mit dem Sprung auf das Podium für Platz drei. Auch Rafael Balzter war das gesamte Wochenende stark unterwegs und machte die Rennen spannend. Balzter fuhr locker in die Top Ten und wurde am Ende Sechster in der Tageswertung.

In der Junioren-Klasse ging für den Hagener Rennstall der Hildesheimer Gentijan Adili an den Start. Doch so richtig kam Adili beim Opening noch nicht in Fahrt, so das am Ende nur der 25. Rang für ihn übrig blieb.

Spannend wurde es in der Klasse der DD2. Pascal Marschall und Dennis Tuszynski lieferten sich Duelle mit der Konkurrenz der Extraklasse. Im letzten Wertungslauf führte Tuszynski das Feld an, bevor er in der vorletzten Runde in eine Kollision verwickelt wurde und zurückfiel. So belegten am Ende des Openings Pascal Marschall Rang 6, Tuszynski Rang 8 und Kevin Kappeller Rang 20.

Patrick Henke sorgte in der Klasse der DD2 Master für mächtig Wirbel. Henke konnte die Pace seiner Kontrahenten stets mitgehen und ging von der ersten Startreihe ins finale Rennen. Eigentlich. Denn bereits in der Einführungsrunde wurde Henke immer langsamer und musste sein Kart mit einem Getriebeschaden in der Box abstellen. Christoph Cornelius hatte mit dem 1.190 Meter langen Kurs zu kämpfen und wurde 17.

„Tolle Leistung unserer Kleinsten und teilweise ein wenig Pech bei unseren Größten“ resümierte Achim Beule das Rennwochenende. „Es war ein guter Test für Wittgenborn. Wir sind gerüstet“ so Beule weiter.

Die ersten Punkte in der RMC-Meisterschaft 2017 werden am 13. und 14. Mai in Wittgenborn auf dem Vogelsberging vergeben.

Nächste RMC-Siege für das Beule Kart Racing-Team

Zum zweiten Saisonlauf der ROTAX MAX Challenge Germany reiste das Hagener Beule Kart-Team mit insgesamt 18 Piloten auf den Hunsrückring in Hahn. In fünf verschiedenen Klassen behaupteten sich die Fahrerinnen und Fahrer und lieferten kontinuierlich starke Leistungen ab. In der Meisterschaft für die Mannschaft nun drei Klassen an.

Über 130 Teilnehmer fanden sich vom 18.-19. Juni auf dem Hunsrückring in Hahn ein. Das Flughafengelände in Rheinland-Pfalz begrüßte in allen Teilnehmerklassen ein ansehnliches und breites Feld. Die Beule Kart-Piloten duellierten sich auf Augenhöhe und bewiesen ihre Konkurrenzfähigkeit.

Das Wetter an diesem Wochenende bereitete den Mechanikern großes Kopfzerbrechen. Das Zeittraining fand noch auf trockener Piste statt, ehe pünktlich zu den finalen Rennen der Regen einsetzte und die vorher geplante Taktik über den Haufen warf. Ein Unwetter am Samstagabend zwang die Rennleitung dazu das Rennen der DD2-Piloten auf den Sonntag zu verschieben, wo es dann überwiegend trocken blieb.

Bei den Rotax Micro rollten fünf Fahrer auf Sodi Kart an den Start und mischten an der Spitze mit. Moritz Schmeiss fuhr in den freien Trainings als Zweitschnellster um den 1.377 Kilometer langen Hunsrückring und schloss auch das Zeittraining auf einem tollen vierten Platz ab. Im ersten Rennen fiel er zwar etwas ab, kämpfte sich dafür aber in den beiden letzten Durchgängen wieder in die Top-Fünf zurück und behauptete damit seine Gesamtführung.

Seine Teamkollegen Nikita Gense, Rafael Baltzer, Florian Domzol und Mats Johan Overhoff blieben Stoßstange an Stoßstange und fuhren um die Plätze im Mittelfeld. Nach zahlreichen und intensiven Duellen etablierten sich die Piloten in Schlagdistanz zu den vorderen Rängen.

Eine Achterbahn erlebten die drei Junioren Simon Vogthofer, Gentijan Adili und Jonas Wollscheid. Simon Vogthofer gehörte in den ersten beiden Wertungsläufen zum Maß der Dinge. Mit einem dritten Rang und einem Sieg mischte der Hagener ganz vorne mit. Leider hatte er im dritten Lauf etwas Pech und schied vorzeitig aus. Rookie Gentijan Adili und Jonas Wollscheid sammelten hingegen weitere Rennerfahrung und lieferte sich packende Duelle im Feld der Junioren.

Den guten Trend setzte Tim Becker bei den Rotax Senioren fort. Als Dritter im Zeittraining sicherte er sich eine hervorragende Ausgangslage für die Rennen. Im ersten Rennen sah er dann als Vierter das Ziel – doch im Anschluss folgte ein Rückschlag. Untergewicht bei der technischen Nachkontrolle sorgte für einen späteren Wertungsausschluss. In den beiden weiteren Rennen schaffte er es dann leider nicht den verlorenen Boden gut zu machen. Die beiden weiteren Senioren Marvin Petruschinski und Vivien Michelle Reit steigerten sich im Verlauf der beiden Renntage stetig und verkürzten den Abstand zum Mittelfeld.

Patrick Lipinski, Pascal Marschall und Nicklas Banaszak überzeugten am Wochenende in der Klasse DD2. Lipinski wurde Neunter im ersten Rennen und blieb auch im Anschluss in unmittelbarer Nähe zur Top-Ten. Teamkollege Banaszak war ebenfalls fester Kandidat in den Top-Ten und beendete die ersten beiden Durchgänge als Siebter und Neunter. Der dritte im Bunde Pascal Marschall unterstrich erneut seine Ambitionen. Nach einem fünften Rang im ersten Lauf, schaffte er in den weiteren Rennen als Dritter und Zweiter den Sprung auf das Siegerpodium. In der Gesamtwertung übernahm er damit die Führung.

In der DD2 Masters-Klasse erlebte Patrick Henke ein fantastisches Event in Hahn. Bereits während der freien Trainings unterstrich er sein enormes Fahrvermögen und legte nach dem Zeittraining noch einmal einen Zahn zu. Als Fünfter in das erste Rennen gehend, raste er in den zwölf Runden Renndistanz mit der schnellsten Rennrunde um den Kurs und schob sich bis auf Rang eins nach vorne. Den Platz an der Sonne behauptete Patrick dann auch in den weiteren Wertungsläufen souverän und krönte seine Leistung mit dem ersten Rang in der Tageswertung, sowie im Meisterschaftsklassement.
In seiner Reichweite war auch Michael Becker. Nach einem starken vierten Rang im Zeittraining etablierte er sich im Spitzenpulk und sah als Dritter und Fünfter die Zielflagge. Leider wurde er im letzten Rennen durch einen technischen Defekt auf Rang zwei liegend vorzeitig gestoppt.

Die Teamkollegen Edgar Claassen und Christoph Cornelius kämpften hinter dem Duo um den Anschluss zur Spitzengruppe. Cornelius beendete den ersten Lauf als Neunter sogar in den Top-Ten und unterstrich seine Ambitionen.

„Natürlich sorgte besonders der Tagessieg von Patrick Henke bei uns für großen Jubel“, strahlte Teamchef Joachim Beule. „Aber auch in den anderen Klassen haben wir gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind und an der Spitze mitmischen können. Ich freue mich sehr über die starke Entwicklung, wir führen nun gleich in drei Klassen das Championat an. Ein besonderer Dank richtet sich auch an unsere Mechaniker, die trotzt dieser widrigen Wetterbedingungen nie den Überblick verloren haben.“

In der nächsten Woche reist der Tross erneut nach Hahn. An selbiger Stelle gastiert der Westdeutsche ADAC Kart Cup zum nächsten Lauf und freut sich auf ein ansehnliches Teilnehmerfeld. Joachim Beule will im Anschluss natürlich wieder zufrieden mit seiner Mannschaft die Heimreise antreten.

Text: Björn Niemann
Foto: Timo Deck

Beule Kart Racing-Team gewinnt Regen-Chaos in Wittgenborn

Ein erfolgreiches Wochenende erlebte Sodi Kart-Importeur Joachim Beule mit seinem Team beim vergangenen dritten Lauf des Westdeutschen ADAC Kar t Cup. Auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn ging die Mannschaft aus Hagen mit sechs Fahrern an den Start und überzeugte dabei auf ganzer Linie. Mit Louis Rüße und Dennis Menze kletterten am Ende zwei Beule-Kart-Schützlinge nach ganz oben auf das Siegerpodest.

Station drei von sechs im diesjährigen WAKC-Rennkalender hatte es am zurückliegenden Wochenende in sich. 110 Fahrerinnen und Fahrer kamen trotz schlechter Wettervorhersagen an dem 1.038 Meter langen Kurs in Hessen zusammen und zeigten spannenden Kartsport. Zum Einsatz kamen dabei sowohl Slicks – als auch Regenreifen. Starke Niederschläge machten die Geschehnisse auf der Strecke teilweise zu einer wahren Rutschpartie und forderten Mensch und Material aufs Ganze. Die Beule-Kart-Repräsentanten hielten dabei die Fahnen hoch und zeigten sich in ihren Klassen als absolute Siegesanwärter.
Bei den World Formula entfachte an der Spitze ein teaminternes Duell zwischen Louis Rüße und Nico Manka. Mit der Bestzeit im Zeittraining sicherte sich Nico dabei zu Beginn vor Louis die besten Chancen. In den Rennläufen wendete sich daraufhin jedoch das Blatt. Louis raste jeweils als strahlender Sieger über die Ziellinie und feierte eine eindrucksvolle Vorstellung. Nico übernahm die Verfolgerrolle und kam als toller Zweiter respektive Dritter in das Ziel. In der Tageswertung machte er mit Rang zwei den Doppelerfolg für das Hagener Team perfekt.

Im hart umkämpften Feld der X30 Senioren gingen drei Sodi Kart-Piloten an den Start. Allen voran war dabei Dennis Menze. Der Wuppertaler stellte im Trockenen sowie auf nasser Fahrbahn sein Können unter Beweis und raste der Konkurrenz davon. Nach der Pole-Position im Zeittraining ging im ersten und zweiten Rennen kein Weg am schnellen Nordrhein-Westfalen vorbei. Die maximale Punkteausbeute bescherte ihm am Ende den verdienten Tagessieg und darüber hinaus Rang sieben im Gesamtklassement des WAKC.

Tom Kleingries trat als Meisterschaftsführender an und hing mit Rang elf im Zeittraining noch ein wenig hinter seinen Erwartungen. In den Wertungsläufen fand Tom daraufhin immer mehr in den richtigen Rhythmus und raste jeweils als guter Sechster in das Ziel. Ein Wochenende zum Abhaken erlebte Melisa Harwardt. Die ambitionierte Racerin qualifizierte sich als 23. für die Rennen und musste ihr Kart dort zwei Mal vorzeitig abstellen.

Als Solist vertrat Sandro Feist die Beule-Kart-Farben in der Schaltkart-Kategorie. Mit Rang zwei im Zeittraining sicherte sich der Dortmunder eine gute Ausgansposition für den ersten Durchgang. Nach Traktionsproblemen am Start verlor der Nachwuchspilot zwei Positionen, kam letztlich aber dennoch als guter Vierter über die Ziellinie. Im zweiten Wertungslauf auf trockener Strecke legte Sandro noch einmal nach. Die komplette Renndistanz über manövrierte er mit seinem Kart in der Spitzengruppe und klassierte sich letztlich als Zweiter.

„Ein super Wochenende für uns. In allen Klassen, in denen wir an den Start gegangen sind, haben wir uns siegfähig gezeigt. Gratulation an Louis und Dennis – die beiden haben eine fehlerfreie Performance abgeliefert und verdeutlicht, dass mit uns zu rechnen ist“, freute sich Teamchef Joachim Beule am Abend.

Weiter geht es für die Sodi Kart-Mannschaft bereits am kommenden Wochenende. Auf dem Hunsrückring in Hahn ist bei der Rotax Max Challenge dann wieder das Know-How in einem vollkommen anderen Motoren-Konzept gefragt. Doch bereits während des Auftaktes im belgischen Genk unterstrich das Team seine Ambitionen. Mit Moritz Schmeiß (Rotax Micro Max), Pascal Marschall (Rotax DD2) und Patrick Henke (Rotax DD2 Masters) führt die Sodi-Kart-Mannschaft gleich in drei Klassen die Gesamtwertung an.

Text: Björn Niemann
Foto: cz-fotomanufaktur.de – Oliver Czubaszek

Guter Saisonstart im WAKC in Kerpen

Kleingries und Feist sichern sich den Tagessieg

Bei bestem Wetter fand am vergangenen Wochenende der Saisonauftakt im Westdeutschen ADAC Kart Cup auf dem Erftlandring in Kerpen statt. Mit dabei sechs Piloten, alle auf SODI Kart, die unter der Flagge des Hagener Kartteam Beule Kart, an den Start gehen.

In der Klasse World Formula durfte am Ende Nico Manka über den zweiten Platz in der Tageswertung jubeln. Sein Teamkollege Louis Rüsse, der im ersten Rennen in eine Kollision verwickelt war und viele Plätze verloren hatte, belegte den achten Rang.

Für einen Paukenschlag in der Klasse der X30 Senioren sorgte dann Tom Kleingries. Nach einjähriger Kart-Abstinenz sicherte sich der Dorstener im Qualifying die Pole Position und verteidigte diesen Platz auch im ersten Rennen. Im zweiten Durchgang musste Kleingries einen Konkurrenten ziehen lassen und wurde Zweiter. Durch das bessere Ergebnis im Zeittraining sicherte sich Kleingries damit den Tagessieg.

Viel Pech hingegen hatte sein Teamkollege Dennis Menze. Bereits während des Zeittrainings musste er sein Kart mit Motorenproblemen vorzeitig abstellen. Ein ähnliches Bild bot sich dann auch im ersten Durchgang. Erneut das vorzeitige Aus für Menze. Im zweiten Rennen zeigte Menze dann sein ganzes Potential und fuhr von Startplatz 21 bis auf den 6. Rang vor. Die einzige Dame im Team, Melisa Harwardt, war in den freien Trainingssitzungen am Samstag enorm schnell unterwegs. Doch am Renntag haderte die Hagenerin mit dem Setup und belegte am Ende den zehnten Rang im Tagesklassement.

Perfekt lief es beim KZ2-Piloten Sandro Feist. Das Qualifying beendete der Dortmunder als Fünfter und konnte im ersten Rennen bis auf den dritten Rang vorfahren. Im zweiten Rennen konnte sich Feist dann nochmals um einen Platz verbessern und sicherte sich am Ende mit einem Punkt Vorsprung den Tagessieg in seiner Klasse.

„Ein perfekter Start in die Saison, so kann es gerne weitergehen“ lobte Teamchef Achim Beule die Leistung seiner Schützlinge.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt der Beule-Crew jedoch nicht. Bereits am kommenden Wochenende geht das Hagener Team mit über 20 Piloten in das Opening der Rotax Max Challenge in Wackersdorf an den Start. Und die Woche darauf ist das Beule-Team auf dem Saarlandring in Uchtelfangen, zur zweiten Veranstaltung im Westdeutschen ADAC Kart-Cup.

Erfolgreiches Wochenende des Beule-Kart Racing Team in Genk

Am vergangenen Wochenende veranstaltete das Hagener Beule-Kart Racing Team ein Testwochenende auf der Kartbahn im belgischen Genk.

Gleich 19 Piloten nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Teamchef Achim Beule, ihr neues Material aus dem Hause Sodi-Kart intensiv zu testen. Sein Debüt im Rennteam feierte Rainer Brinkmann, der ab sofort im Beule-Team für den Rennservice verantwortlich ist. „Mit Rainer Brinkmann konnte ich einen sehr guten Mitarbeiter gewinnen. Er passt hervorragend ins Team“ so Achim Beule.

Prall gefüllt ist der Terminkalender für das Beule-Kart Racing Team in der Saison 2016. Mit weit über 20 Piloten geht das Team in der Rotax Max Challenge an den Start. Insgesamt vier Starter stellt das Beule-Team im Westdeutschen ADAC Kart-Cup WAKC. Los geht es bereits in 14 Tagen mit dem Saisonstart des WAKC in Kerpen und eine Woche später mit der RMC Open in Wackersdorf.

„Ich glaube so viele Sodi-Karts waren noch nie gleichzeitig hier in Genk auf der Strecke“ scherzte Achim Beule am Sonntag Abend.

Foto: cz-fotomanufaktur.de

Grandioser Doppelsieg für Sodi Kart in Castelletto

Seit dem starken Podiumsplatz beim Winter Cup in Lonato, fährt das Sodi Kart weiter auf der Überholspur. Zwei Wochen nach dem Erfolgserlebnis auf dem South Garda Circuit, legte die Mannschaft auf dem 7 Laghi International Circuit in Castelletto di Branduzzo nach. In der Klasse KZ2 feierte der französische Karthersteller beim Auftakt der WSK Super Masters Series einen beeindruckenden Doppelsieg.

Zum Start der Saison 2016 präsentiert sich Sodi Kart in bestechender Verfassung. Beim internationalen Kräftemessen am Gardasee wussten die Karts und ihre Fahrer zu überzeugen, was sich letztlich in den großartigen Ergebnissen widerspiegelte. An den Start gingen die Fahrer mit dem Sigma KZ-Chassis.

Die harte Arbeit des Teams in den letzten Jahren trägt nun ihre Früchte. Auch die Zusammenarbeit zwischen dem Sodi Racing Team und dem Research & Development Department, erweist sich nun äußerst effektiv. Die Performance der Chassis wurde deutlich gesteigert und mit TM verfügen die Franzosen über einen starken Motorenpartner.

Bereits beim Winter Cup in Lonato legte das Team einen starken Auftakt hin. Werkspilot Anthony Abbasse landete als Dritter auf dem Siegerpodium. Für eine Steigerung sorgte das Team am vergangenen Wochenende in Castelletto. Auf dem 1.286 Meter langen Kurs fand der Saisonauftakt der WSK Super Masters Series statt. Abbasse lag nach dem Zeittraining auf einem dritten Platz und verbesserte sich im ersten Pre-Final auf Rang zwei – doch damit nicht genug. Auch Teamkollege Bas Lammers fuhr im zweiten Pre-Final sieben Positionen nach vorne und wurde ebenfalls Zweiter. Besser hätte die Ausgangsposition für das große Finale nicht sein können. Das Duo stürmte an die Spitze und bescherte den Teams in den letzten fünf Runden einen atemberaubenden Zweikampf. Am Ende sah Abbasse die Zielflagge als Erster und durfte bei der Siegerehrung den Klängen der „Marseillaise“ (französische Nationalhymne) lauschen: „Diesen Moment werde ich nie vergessen“, gab der strahlende Gewinner im Anschluss bekannt. Neben ihm stand sein Teamkollege Bas Lammers auf dem Siegerpodest.

Knapp am Podium vorbei fuhr der Dritte im Bunde Jeremy Iglesias. Der Spanier ging als Achter in das Finale und kämpfte sich gekonnt bis auf Rang vier nach vorne. Zusätzlich verbuchte er die schnellste Rennrunde auf seinem Konto und rundete ein erfolgreiches Wochenende für Sodi-Kart ab.

In zwei Wochen geht es für Sodi-Kart weiter, dann findet in Sanro der nächste Lauf der WSK Super Masters Series statt. Bestens gerüstet ist auch der deutsche Importeur Beule Kart aus Hagen. Mit einem Großaufgebot sind die Westfalen in der Rotax Max Challenge vertreten. Zusätzlich setzt Teamchef Joachim Beule Fahrer im Westdeutschen ADAC Kart Cup und dem ADAC Kart Masters ein. „Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung von Sodi Kart. Die Zusammenarbeit funktioniert super und das Chassis ist ein hervorragendes Produkt. Die Resonanz unserer Kunden bestätigt das“, blickt Beule gespannt auf die Saison 2016.

Text: Björn Niemann
Foto: Sodi Kart

Drei Tagessiege beim WAKC Saisonauftakt

Am vergangenen Wochenende startete der Westdeutsche ADAC Kart-Cup auf dem Erftlandring in Kerpen in die neue Saison 2015. Mit 15 Piloten ist der Hagener Kartrennstall das größte Team im Fahrerlager des WAKC. Und der Wettergott meinte es mit Dauerregen und Sturmböen nicht gerade gut mit den Teilnehmern.

In der Klasse der Rotax Micro Max feierte Moritz Schmeiß sein Debüt im WAKC. Als einziger Pilot seiner Klasse startete der Schwerter in der Gruppe der Bambinis und zeigte in der mit 34 Teilnehmer besetzten Klasse, eine souveräne Vorstellung. So durfte sich der sympathische Blondschopf am Ende des Tages über seinen ersten Pokal und den Tagessieg freuen.

Gleich sieben Fahrer stellt der neue Sodi-Generalimporteur in der Klasse der World Formula. Und die brannten bereits im Qualifying ein regelrechtes Feuerwerk ab. Simon Vogthofer sicherte sich den zweiten Rang gefolgt von Tom Kölsch und Justin Krasniqi auf den Plätzen drei und vier. Mit Rang 7 und 8 schafften auch Jonas Wollscheid und Nico Noel Manka den Sprung in die Top Ten. Vivien Reit haderte noch mit den Bedingungen und kam über Rang 24 nicht hinaus. Ganz böse traf es Sören Behrens, der das Zeittraining bereits nach einer halben Runde aufgrund einer gerissenen Kette beenden musste.

Das erste Rennen nach der Mittagspause war an Spannung kaum noch zu überbieten. Ständige Positionskämpfe und viele Dreher wirbelten das Feld durcheinander. Den kühlsten Kopf behielt der Neuenrader Justin Krasniqi, der mit seinem Sodikart förmlich wie auf Schienen den 1.107 Meter langen Kurs umrundete. Mit einem Vorsprung von 1,9 Sekunden sicherte sich Krasniqi den Sieg. Sein Teamkollege konnte die Pace halten und sicherte sich Rang drei. Simon Vogthofer musste im Gewirr Federn lassen und landete am Ende auf dem Fünften Rang. Gefolgt von Jonas Wollscheid auf Platz 7 und Nico Noel Manka auf 16. Vivien Reit konnte sich im Rennen um einige Positionen verbessern und sah am Ende als 18. die Zielflagge. Gefolgt von Sören Behrens auf 24.

Erstmalig in seiner Karriere ging Justin Krasniqi von der Pole Position ins zweite Rennen. Doch schon kurz nach dem Start drehte sich Krasniqi nach einer Rempelei kurz von der Strecke und begann eine grandiose Aufholjagd. Das Zepter übernahm Tom Kölsch und ließ am Ende auch nichts mehr anbrennen. Krasniqi hingegen pflügte förmlich durchs Feld und war in der vorletzten Runde seinem Teamkollegen ganz nah auf den Fersen. Kölsch sicherte sich mit einem Vorsprung von nur 0,370 Sekunden den Sieg vor Krasniqi. Damit sicherte sich Krasniqi den ersten Tagessieg seiner Karriere im WAKC. Eine perfekte Performance zeigte auch Jonas Wollscheid der sich Rang 4 sicherte, gefolgt von Simon Vogthofer auf dem fünften Rang. Nico Noel Manka verpasste mit Rang 11 die Top Ten nur knapp. Auch Vivien Reit und Sören Behrens kamen besser in Fahrt und fuhren auf die Plätze 15 und 18 vor.

In der Klasse der X30 Senioren gab Magnus Lempke den Ton an. Lempke kam mit seinem neuen Sodi-Kart auf Anhieb bestens zurecht und sicherte sich im Qualifying die Pole Position. Für seine Teamkollegin Melisa Harwardt lief es hingegen bedeutend schlechter. Lediglich Rang 30 war nach dem Zeittraining für die Hagenerin drin. Im ersten Rennen lieferte sich Magnus Lempke einen packenden Zweikampf mit Guliano Göbbels während das Verfolgerfeld den Anschluss verlor. Am Ende musste sich Lempke mit einem Rückstand von 1,423 Sekunden von Göbbels geschlagen geben. Melisa Harwardt musste ihr Kart in der 8. Runde nach einer Rempelei beschädigt abstellen.

Mit Spannung wurde der zweite Durchgang erwartet. Doch der Zweikampf Lempke/Göbbels währte nicht lange. Eine gerissene Kette zwang Magnus Lempke zur Aufgabe in Runde 1. Melisa Harwardt hingegen startete eine grandiose Aufholjagd und machte Platz für Platz gut. Auf Top Ten-Kurs liegend rutschte sie kurz ins Kiesbett, verlor etliche Positionen und wurde Achtzehnte.

Die langjährigen World Formula Piloten Marvin Petruschinski und Lennart Voss wagen in dieser Saison den Aufstieg in die Klasse der Rotax Max. Und das dies keine Fehler war, bewiesen sie mit Rang 3 für Petruschinski und Rang 4 für Voss bereits im Zeittraining. Das erste Rennen fand unter extremen Wetterbedingungen statt. Starkregen dominierte das Rennen. Lennart Voss kam damit bestens zurecht und wurde Dritter. Der Dortmunder Petruschinski kam auf Rang fünf. Der Dauerregen hielt auch im zweiten Rennen an. Petruschinski konnte sich auf Position vier verbessern. Der Meinerzhagener Voss verlor einige Plätze und wurde am Ende Fünfter.

Mit Carsten Wiedenhöfer (ADAC Getriebe), Bastian Bense und Willi Trimborn (ADAC Getriebe Gentlemen) schickte Teamchef Achim Beule gleich drei Piloten in die Schaltkartklasse. Wiedenhöfer, der ebenfalls auf das Material von Sodi setzt, kam mit den widrigen Bedingungen bestens zurecht und sicherte sich nach einem zweiten Platz im ersten Rennen und einem Sieg im zweiten Durchgang den Tagessieg.

In der Gentlemenklasse konnte sich nach packenden Zweikämpfen Bastian Bense, ebenfalls auf Sodi unterwegs, mit je zwei zweiten Plätzen behaupten. Seine letzte aktive Saison im WAKC bestreitet der 60-Jährige Willi Trimborn. Der Gevelsberger beendete die Rennen mit den Plätzen fünf und drei.

„Das war ein viel versprechender Saisonauftakt. Ich hoffe, dass das so weiter geht“ so das Resümee von Teamchef Achim Beule. „Die nächste Veranstaltung findet im Motodrom Hagen statt, vielleicht können wir unseren Heimvorteil nutzen“ so Beule weiter.

Los geht’s 2015

Der Schnee ist weg und die Temperaturen steigen. Somit startet ab morgen, Samstag 14. Februar 2015 die Leih- und Rennkartsaison 2015 auf dem Motodrom in Hagen.

Gastronomie

Die Gastronomie startet leider erst am 21. Februar 2015, da der Bodenbelag noch nicht richtig ausgehärtet ist.